Nanotechnologien: Was sollten sie uns bringen? Ihre Meinung

Energie

Nanotechnologie und Energie

  • Die Weltbevölkerung befindet sich in einer Phase des Wachstums, wodurch der Energiebedarf steigt. Aus diesem Grund ist die Energieerzeugung eines der dringendsten globalen Probleme, das die Menschheit in der Zukunft lösen muss. Wir müssen alternative Technologien entwickeln, um unsere Abhängigkeit von umweltschädlichen fossilen Brennstoffen zu reduzieren, ohne, dass dadurch hohe Kosten entstehen.

  • Solarzellen

    Bildquelle: nanoyou.eu

    Nanopartikel bringen erhebliche Vorteile für die Herstellung von Solarzellen mit sich. Dank der einzigartigen elektronischen und optischen Eigenschaften von Nanostrukturen können die Herstellungskosten reduziert und die Effizienzniveaus verglichen mit herkömmlichen Solarzellen erhöht werden. Diese neue Technologie erlaubt außerdem die Erzeugung von transparenten und biegbaren Solarzellen, die nicht nur auf Dächern angebracht werden können.

  • Glühbirnen

    Die Nanotechnologie hat den Weg für neue Formen von Glühbirnen geebnet; ein Beispiel ist die durch Nanotechnik hergestellte Polymermatrix, die für eine neue Art Energiesparlampen verwendet wird, die sich derzeit in Entwicklung befinden. Diese Glühbirnen erzeugen ein weißes Licht, das dem Sonnenlicht ähnelt, und können beliebige Formen annehmen. Die neuen Glühbirnen haben den Vorteil, bruchfest und verglichen mit kompakten, fluoreszenten Glühbirnen doppelt so effizient zu sein.

  • Windräder

    Nanotechnologie kann verwendet werden, um die von Windturbinen erzeugte Energie zu steigern. Zum Beispiel wird ein Epoxid verwendet, das Kohlenstoffnanoröhrchen enthält, um die Turbinenschaufeln stärker zu machen. Durch die Verwendung dieses Stoffes können leichtere Turbinenschaufeln hergestellt werden. Dank der so geschaffenen längeren Turbinenschaufeln kann jedes einzelne Windrad mehr Strom erzeugen.

  • Potentielle Risiken:

    Bei diesen Produkten werden die Nanomaterialien in einen Verbundstoff eingebettet; es besteht also kein direktes Risiko, dass KonsumentInnen diesen Stoffen ausgesetzt werden. Die Arbeitskräfte, die solche Materialien herstellen, müssen möglicherweise spezielle Schutzkleidung (Filtermasken etc.) tragen. Doch auch hier ist die Regelung bezüglich der Verwendung von Nanotechnologien noch undefiniert. Sollte die Verordnung dem „Vorsorgeprinzip“ folgen, und davon ausgehen, dass eine Gefahr vorhanden ist, bis das Gegenteil bewiesen wird? Oder sollten dabei nur bereits erwiesene Gefahren berücksichtigt werden, was ein schnelleres Fortschreiten der Innovation ermöglichen würde? Und wer sollte diese wichtigen Entscheidungen treffen, nur WissenschaftlerInnen und Fachleute oder ein Gremium aus ExpertInnen und BürgerInnen?

  • Zusätzliche Ressourcen

    Videos:

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  • Umfrage des Monats
    Sollten die BürgerInnen gefragt werden, welche Innovationen mit der Nanotechnologien entwickelt werden sollen?
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About nanopinion

  • NanOpinion ist ein EU-finanziertes Projekt, das 17 Partner aus 11 Ländern mit dem Ziel zusammenbringt, die öffentliche Meinung zu dem zu analysieren, was sich die Bevölkerung von Innovation mit Nanotechnologien erhofft. Das Projekt richtet sich an BürgerInnen mit besonderem Fokus auf schwer zu erreichende Zielgruppen, d. h. Personen, die man gewöhnlich nicht dort findet, wo Meinungen zu Nanotechnologien aus erster Hand abgegeben werden.
  • Der Dialog wird online und mithilfe spezieller Umfrage-Aktivitäten in 30 Ländern unter Verwendung unterschiedlicher Teilnahmeformate gefördert.
  • Um eine fundierte Diskussionzu fördern veranstalten wir außerdem eine weitreichende Presse- und Soziale Medien-Kampagne und bieten ein Respositorium mit über 150 Quellen an.
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