Nanotechnologien: Was sollten sie uns bringen? Ihre Meinung

Lebensmittel

Nanotechnologie und Lebensmittel

  • Nanotechnologien werden zweifellos Auswirkungen auf die Lebensmittelindustrie haben, angefangen von dem Anbau und der Produktion von Lebensmitteln, über deren Verpackung und Transport bis hin zum Konsum. Derzeit werden Nanomaterialien entwickelt, die nicht nur den Geschmack des Essens, sondern auch die Lebensmittelsicherheit und die gesundheitlichen Vorteile von Lebensmitteln verändern werden.

  • Nahrungsergänzungsmittel

    Bildquelle: wikipedia

    In der Lebensmittelindustrie werden Nanotechnologien am ehesten in Nahrungsergänzungen eingesetzt.
    Das Versprechen der Nanotechnologien in diesem Bereich ist es, eine Überarbeitung der Zutaten zu erlauben, dadurch, dass Nanopartikel verwendet werden, die vom Körper schneller aufgenommen werden können. Dadurch können gesunde Nährstoffe vom Körper effizienter aufgenommen werden, während weniger gesunde Komponenten ignoriert werden.

  • Frische der Lebensmittel

    Bildquelle: wikipedia

    Sowohl LebensmittelherstellerInnen als auch HändlerInnen und KonsumentInnen werden von Methoden profitieren, die verhindern, dass essbare Produkte aufgrund des Ablaufdatums vorzeitig weggeworfen werden. Eine Idee ist es, auf Nanotechnologie basierende Sensoren in versiegelte Lebensmittel oder Arzneimittelverpackungen zu integrieren. Diese könnten sichtbare Informationen über den Zustand des Inhalts, die Frische der Lebensmittel oder sogar der Verpackung geben. Beispielsweise könnte angezeigt werden, ob die Kühlkette beim Transport der Lebensmittel unterbrochen wurde.

  • Lebensmittelverpackung

    Bildquelle: Amazon

    Nanotechnologie wird auch für bestimmte Lebensmittelverpackungen und Behälter verwendet. Insbesondere Nanosilber-Partikel werden aufgrund ihrer antibakteriellen Eigenschaften verwendet.

  • Potentielle Risiken:

    Die Forschung hat gezeigt, dass gewisse Nanopartikel, z.B. von Kohlenstoff, in einer Vielzahl an Produkten, die „Lebensmittelbonbons“ enthalten, vorkommen, d.h. Produkte wie Brot, Cornflakes oder Kekse. Das zeigt, dass wir den Nanomaterialien wahrscheinlich schon seit langer Zeit ausgesetzt sind, ohne geschädigt worden zu sein. Jedoch arbeiten die WissenschaftlerInnen derzeit an der Analyse von anderen Nanomaterialien, die möglicherweise andere Auswirkungen haben als die „unbeabsichtigt“ bei der Lebensmittelverarbeitung freigesetzten Nanopartikel, denen wir bereits heute ausgesetzt sind. Was die gesetzliche Lage betrifft, so müssen Lebensmittel, die künstlich erzeugte Nanomaterialien enthalten, diese auf dem Etikett als Zutaten vermerken, gemäß einer EG-Verordnung, die 2011 veröffentlicht wurde und 2014 in Kraft treten wird.

  • Zusätzliche Ressourcen

    Videos:

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About nanopinion

  • NanOpinion ist ein EU-finanziertes Projekt, das 17 Partner aus 11 Ländern mit dem Ziel zusammenbringt, die öffentliche Meinung zu dem zu analysieren, was sich die Bevölkerung von Innovation mit Nanotechnologien erhofft. Das Projekt richtet sich an BürgerInnen mit besonderem Fokus auf schwer zu erreichende Zielgruppen, d. h. Personen, die man gewöhnlich nicht dort findet, wo Meinungen zu Nanotechnologien aus erster Hand abgegeben werden.
  • Der Dialog wird online und mithilfe spezieller Umfrage-Aktivitäten in 30 Ländern unter Verwendung unterschiedlicher Teilnahmeformate gefördert.
  • Um eine fundierte Diskussionzu fördern veranstalten wir außerdem eine weitreichende Presse- und Soziale Medien-Kampagne und bieten ein Respositorium mit über 150 Quellen an.
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